Systemische Familientherapie

Die Systemische Familientherapie ist ein psychotherapeutischer Ansatz, der ursprüngllich durch die genaue Beobachtung von Familien und ihren vielfältigen Beziehungsverflechtungen untereinander entstanden ist. Inzwischen weiß man, dass im Grunde alle menschlichen Beziehungen nach bestimmten Mustern, einem sogenannten „System“, funktionieren. Daher können die ursprünglichen Erkenntnisse auch auf die Beziehungen zu Freunden, Arbeitskollegen und Nachbarn angewendet werden. Es ist daher legitim sie einfach Systemische Therapie zu nennen.

Jeder Mensch ist Teil von Systemen, denen er angehört, durch die Beziehungen, die er hat. Daher ist es sinnvoll sich genauer anzusehen, wie diese Systeme in ihm wirken. Veränderungen im Leben lassen sich leichter durchführen, wenn man erkannt hat, was auf welche Weise wirkt. Unterstützende Faktoren können erkannt und Hemmnisse vermieden werden.

Zu Beginn einer therapeutischen Sitzung wird eine klare Frage formuliert, auf die innerhalb des Systems nach einer klaren Antwort gesucht wird. Ist die Frage beantwortet, ist die Therapie damit beendet, bis neue Fragen auftauchen. Damit ist die Systemische Therapie eine Kurzzeittherapie.

Ich machte meine Ausbildung in systemischer Familientherapie beim ISYSTT in Köln bei Matthias Jasper, Dorothea Frank, Prof. Müller-Egloff und anderen, und absolvierte auch noch eine Assistenzzeit dort. Für mich ist die psychosoziale Arbeit eine gute Ergänzung zur Körpertherapie. Körperliche Probleme haben nach meiner Erfahrung oft auch eine seelische Seite. Und umgekehrt. Ich halte es für sinnvoll, beides im Blick zu haben.

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